Bosch - Bilder einer Ausstellung


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Abgeschickt von Miriam Schneider am 08 Februar, 2005 um 09:43:34

Ausstellung von Daniel Bosch, 2004, Mannheim:
Im März 2004 besuchte ich eine Ausstellung des Kunstmalers Daniel Bosch in Mannheim. Besonders hat mich dort ein Bild mit dem Titel "Bea" fasziniert. Die weiße Technik auf schwarzem Grund der sitzenden jungen Frau habe ich noch stakr in Erinnerung. Eine Portraitzeichnung, wie ich erfahren habe.

Ich war total fasziniert von der Vielschichtigkeit des Künstlers. Auch was die verschiedenen Techniken angeht. Im Foyer des Raumes waren zwei unglaubliche Bilder ausgestellt, beide im Stile Moderner Kunst. Das eine zeigte eine wiße Struktur mit schwarzen Elementen. Genannt Eiszeit. Versinnbildlicht wurde laut Bildbeschreibung eine Eiszeit der Gefühle. Das zweite Bild in der Serie zeigte eine Eisschicht mit einem roten Schnitt in der Mitte mit dem Titel "Tau der Wunden". Sehr eindrucksvoll, mit welchen dirkekten Mitteln der junge Künstler hier vielen aus der Seele spricht;

Kohle- und Kreidezeichnungen wechselten mit unglaublichen Mischtechniken. Besonders zu erwähnen ein Werk aus dem Jahr 2004 mit dem Titel "Salome" - ein Werk in gold-schwarzes Werk das die biblische Tänzerin zeigt, welche vor Herodes tanzte. Ein Thema das der Künstler dort mehrmals ausstellte - ebenfalls in sehr realistischer Schwarz-weiß-Technik aus dem Jahre 2002.

Ebenfalls dort ausgestellt war das Original des Buchcovers "Und die Welt war eine andere". Tolle Mischung, mal diese doch recht groß aufgemachten Werke im Original zu sehen.

Zu bemängeln war meinerseits nur die Tatsache das im hinteren Teil die Bilder zu dicht aufeinander gehängt wurden und somit nicht einzeln wirken konnten. Es wäre besser gewesen die Ausstellungsfläche zu vergrößern und lieber die Bilder weiter auseinanderzuhängen.

Die anderen Künstler der Ausstellung waren mir zu austauschbar und blieben mir nicht in Erinnerung. Alles schon mal gesehen. Bis auf ein sehr schönes Werk in Acryl?

Bosch blieb mir in Erinnerung, da er sich überhaupt nicht um Regeln zu kümmern scheint und ziemlich harte Fakten in die Bilder packt. So auch das Portrait des Obersatanisten Anton La Vey. Und das auf unverwechselbare Art.

Gerade dies braucht die Kunstwelt: neue Einflüsse - und nicht das schon Gesehene zum 500 000. mal wiedeholen...

Bosch hat sicherlich mit seinen Bildern auch eine thematische Reizschwelle betreten, die viele lieber nicht sehen wollen. Doch Künstler die "Blumen und liebliche Strukturen" malen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Bosch hat Ecken und Kanten. Und genau diese surrealistische Art im Realismus trägt unverwechselbar.

Wiedergefunden habe ich einen Teil seiner Werke in der Galerie von Topkunst (www.topkunst.de). Dort kann sich jeder Leser ein eigenes Bild zu der Vielfältigkeit, Direktheit und Faszination des Künstlers machen.


Neben einigen anderen Künstlern stellte Bosch


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